0
Punkte
Piraten wollen unbedingt immer das Rad neu erfinden, obwohl es all das was sie forden schon vor 2006 gab. Onlinebeteiligung ist älter als
es sich viele Piraten vorstellen können. Piraten haben, da sie sehr jung sind und Opfer unserer flat-Bildung ("meine Bildung hab ich aus dem Fernsehn") häufig wenig historisches Wissen.

Sie wissen nicht, dass ihre Themen alle uralt sind und von den Grünen, Linken, der SPD, den Jusos, den Julis usw. schon lange beackert werden. Selbst das, was die Piraten gern als Alleinstellungmerkmal für sich hätten, nämlich Online-Beteiligung und Online-Beteiligungtools, ist schon lange in vielfältigem Rahmen an vielen Stellen präsent.

Da einige Piraten sich lieber mit sich selbst als der gesellschaftlichen Entwicklung beschäftigen, glaubt man, in dem man überall ein Piratenlabel draufklebt, es für sich pachten zu können oder gar, wie bei Liquid Feedback, es der Öffentlichkeit als originäres Piratentool verkaufen zu müssen. Dezent verschweigt man, dass sich die Liquid Feedback-Entwickler längts von einem Einsatz in einer politischen Partei, wie es von den Piraten praktiziert wiurd, distanziert haben. Dafür ist LQFB ungeeignet, aber das interessiert die Piraten, die im LQFB glauben, die Lufthoheit bereits errungen zu haben, also die Kaste der Superdelegierten, nicht die Bohne.

Piratearguments ist der dümmliche Versuch, auch das Ding für eigene Zwecke zu kapern, orange anzupinseln und ansonsten stumpf zu kopieren.
Dumm, denn dadurch wird nur die Beteiligungsbasis verschmälert, je nach dem wie weit man das öffentliche Image der Piraten mit Leuten wie Julia Schramm oder Johannes Ponader noch weiter herunterwirtschaftet, in Zukunft noch mehr.
Statt breit Argumente zu sammeln schmoren die Piraten dann auch bei Piratearguments, genauso wie in ihren Liquid-Feedbacksystemen, im eigenen (Superdeligierten-)Saft und kreisen vor allem um sich selbst. Toll.
Eingetragen vor 6 Jahren von Willy
0
Gegen-argumente